Rückblick auf das Wintersemester 2017/18

Unser Motto und Plakat für das Studienjahr 2017/18
Unser Motto und Plakat für das Studienjahr 2017/18

Unterbrechungen stören einen reibungslosen Ablauf. Besser, wenn alles wie am Schnürchen läuft.

Unterbrechungen lassen durch-schnaufen, ermöglichen neue Sichtweisen und einen kritischen Blick auf die Routine.

„Unterbrechung“ haben wir über das Studienjahr 2017/18 an der KHG als Motto gestellt: Gemeinschaft, Entspannung, Entschleunigung und neue Ideen für den Alltag will die Hochschulgemeinde den Studierenden und Mitarbeitern der beiden Ingolstädter Hochschulen ermöglichen.

 

Mit einer Unterbrechung begann auch unser Studienjahr: Durch den Weggang oder das Auslandssemester vieler Studierender starteten wir als recht kleine Gruppe. Doch im Laufe des Semesters entdeckten uns viele neue Freunde und die Teilnehmerzahl wuchs beständig. Gewachsen ist auch die Vernetzung in die beiden Hochschulen hinein, die in persönlichen Kontakten und gemeinsamen Veranstaltungen ihren Ausdruck findet.

 

Begrüßung der Neuen am Semesteranfang
Begrüßung der Neuen am Semesteranfang

Gottesdienste und Spiritualität

 

Als wohltuende Unterbrechung mitten in der Woche ist unser Gemeindeabend am Mittwoch mit Gottesdienst und Agape die zentrale Veranstaltung. Jeder Gottesdienst hat seinen eigenen Charakter: der Semesteranfangsgottesdienst mit vielen Unterbrechungen, das Taizé-Gebet mit stillem Gesang, der Metallica-Gottesdienst mit kräftigen Tönen, der Lighwtway-Gottesdienst mit Weg und Lichtern, der Meditations-Gottesdienst mit Körpererfahrung, der Menü-Gottesdienst mit einer Verbindung von Genuss und Gebet, der Prüfungssegen mit Aufmunterung und Zusage.

Im November freuten wir uns über eine Hl. Messe mit dem Stiftungsratsvorsitzenden Weihbischof Anton Losinger, der danach zu einem sehr persönlichen Gespräch beim Kaminabend blieb.

 

Weihbischof Losinger beim Besuch in der KHG
Weihbischof Losinger beim Besuch in der KHG

Fünfmal im Semester feierten wir Eucharistie, einmal davon als Englische Messe, wozu besonders auch internationale Studierende eingeladen waren. Eine Messe, welche die Überwindung des frühen Aufstehens belohnte, war der Rorate-Gottesdienst vor Weihnachten.

 

Ein neues Angebot stellte die Atempause an der THI dar, die von Prof. Robert Wittmann entscheidend mitgetragen wurde. 15 Minuten mit Stille und Impuls in der Mittagszeit im Raum der Stille der THI schaffen eine Unterbrechung des Arbeits- und Studientages.

Festliche Stimmung beim Menügottesdienst
Festliche Stimmung beim Menügottesdienst

Vor der Akademischen Feier der THI und der Entlassfeier der WFI verabschiedeten wir die Absolventen mit einem Gottesdienst. Die liebevoll gestalteten Dekanatsjugendgottesdienste des BDKJ konnten wir in diesem Semester endlich in unser Programm einbinden – bis sie dann leider eingestellt wurden. Einmal im Monat konnte man den Sonntag mit Gottesdienst, Essen und Fernsehkrimi abrunden.

 

 

 

Gespräche und Essen an einem Gemeindeabend
Gespräche und Essen an einem Gemeindeabend

Bildung

 

Die Stadtführung „Life and history“, die jeweils in deutscher und englischer Sprache gehalten wird,  bietet den Studienanfängern eine erste Orientierung in Ingolstadt und einen ersten Kontakt zur Hochschulgemeinde.

 

Neu ist das Format „Auf ein Glas mit…“: Ein kurzes Statement führt zu einem unkomplizierten Gespräch mit interessanten Menschen aus dem kulturellen Leben Ingolstadts. Dass diese Veranstaltung bei einem Glas in unserem Keller stattfindet, betont die unkomplizierte Atmosphäre. Gäste waren Prof. Jean-Pol Martin mit der Frage nach dem Glück, Alexander Exner und Walter Glasl vom Gehörlosenverein und Sabine Mayinger, mit der wir über Trauer und Bestattung ins Gespräch kamen. Durch die Zusammenarbeit mit der Katholischen Erwachsenenbildung öffneten wir unser Haus für die Stadt.

 

Erlebnis-Gastronomie: Rahmflecken aus dem Holzbackofen
Erlebnis-Gastronomie: Rahmflecken aus dem Holzbackofen

Zum Themenabend „Scheitern als Chance“ konnten wir vier Referenten aus den beiden Hochschulen gewinnen, die für verschiedene Arten des Scheiterns im Studium neue Sichtweisen anboten.

 

Erstmals nahmen wir mit einem Konzert der Gruppe

Anima-Celli ein Angebot an klassischer Musik ins Programm auf.

Feuerzangenbowle an einem Gemeindeabend
Feuerzangenbowle an einem Gemeindeabend

Geselligkeit

 

Nicht nur an den Gemeindeabend, an jede unserer Veranstaltungen schließt sich - organisiert oder spontan - ein geselliger Teil an, ob im Keller oder in den Gemeinderäumen. Kontakte werden geknüpft, Probleme beraten und manche Sichtweise diskutiert und hinterfragt. 

Der Spieleabend am Semesteranfang eröffnet einen unkomplizierten Zugang in die Gemeinschaft der KHG. Warm wurde uns bei einer Feuerzangenbowle im Dezember. Zum Neujahrsempfang nach Eichstätt fuhren wir mit einer ansehnlichen Delegation, um auch mit der Schwestergemeinde in einen Austausch zu kommen. Für größere Ausflüge fanden sich leider nicht ausreichend Teilnehmer zusammen.

 

Gutes Tun und Spaß haben: die Nikolaus-Aktion
Gutes Tun und Spaß haben: die Nikolaus-Aktion

Soziales, Rat und Hilfe

 

Für Rat und Unterstützung bei Problemen stehen in der Hochschulgemeinde drei Seelsorger zur Verfügung. Viele Sorgen werden am Rande der Veranstaltung angesprochen, viel praktische und ideelle Hilfe bieten sich die Studierenden gegenseitig.

Die Nikolausaktion am 5. und 6. Dezember verbindet Studierende, macht viel Spaß und begründet eine Spende für eine wohltätige Einrichtung: Studierende besuchen als Nikolaus und Engelchen Kinder und ihre Familien. Für den Familiennachsorgeverein Elisa wurden so 1700€ gesammelt.

 

 



Rückblick auf das Sommersemester 2017

Von Abschied und Neubeginn war das Sommersemester 2017 in der KHG Ingolstadt geprägt: Beim Semesteranfangsgottesdienst verabschiedeten wir P. Johannes Haas und begrüßten P. Stefan Weig als neuen Hochschulpfarrer. Zum Ende des Semesters verließen ungewöhnlich viele Aktive Ingolstadt für ein Auslandssemester oder weil ihr Studium abgeschlossen war.

 

Gottesdienste und Spiritualität

 

Zentraler Termin an jedem Mittwoch im Semester ist der Gottesdienst in der KHG-Kapelle. Jeder Gottesdienst hat seine besondere Form und nimmt das ins Gebet hinein, was den Studienalltag und das Leben der Studierenden prägt.

Wegen des großen Abstands zwischen Semesterbeginn an THI und Universität starteten wir schon vor dem Semesteranfangsgottesdienst mit unseren regelmäßigen Gebeten: Um unsere Wünsche für das Semester ging es, das Hungertuch wurde betrachtet und der Kreuzweg der Jugend gebetet. Auch die Osternacht wurde von manchen Studierenden gemeinsam im Münster gefeiert.

Besonders feierlich war der Semesteranfangsgottesdienst, mit dem P. Johannes die KHG verließ und P. Stefan von Dr. Peter Nothaft in seine Aufgabe eingeführt wurde mit dem Wunsch, das Blühen und Wachsen zu fördern.

Ein Taizé-Gottesdienst, eine Stationengottesdienst durch Maria-de-victoria, der Prüfungssegen und Gottesdienste zu den Themen Liebe, Wahrheit, „Ich sehe dich“ und   „Immerschlimmerismus“ waren geprägt von ruhiger, nachdenklicher oder mutmachender Stimmung. 

Dreimal feierten wir im Sommersemester Eucharistie, ein besonderer Höhepunkt war die Firmung einer Studentin, die an einem Mittwoch die ganze Gemeinde mitfeierte.

Auch zur Verabschiedung der Absolventen der THI boten wir in der Franziskanerkirche einen Gottesdienst an. 

Bei der Fronleichnamsprozession waren wir mit einer kleinen Abordnung vertreten. Einmal trafen wir uns zu einem Auwaldseegottesdienst und anschließendem Grillen.

Eine Hl. Messe in englischer Sprache boten wir dreimal in Zusammenarbeit mit dem Dekanat an, was aber nur auf wenig Resonanz stieß.

Der Semesterschlussgottesdienst stellte gemäß dem Jahresthema „More to life“ das in den Mittelpunkt, was wir im letzten Jahr an „Mehr“ erlebt haben.

 

Bildung

 

Für die Erstsemester, die in Ingolstadt ankommen, bietet die Stadtführung „Life and history“ eine erste Orientierung und einen ersten Kontakt zur Hochschulgemeinde. Für internationale Studierende findet diese Stadtführung zusätzlich in englischer Sprache statt.

Um P. Stefan besser kennen zu lernen, stellte er sich in einem Kamingespräch Fragen zu seiner Person. Zwei Glaubensgespräche, die nicht nur der Firmvorbereitung dienten, brachten das Gottesbild und das Wirken des Hl. Geistes zur Sprache. Ein Filmabend brachte auf unterhaltsame Weise das Thema Toleranz ins Gespräch.

In Vorträgen an den Gemeindeabenden berichteten Studierende über ein Mikrokreditprojekt in Ghana sowie über Erlebnisse in Irland und Finnland. Auch über den Umgang mit trauernden Kindern wurden wir von Frau Jürgens von der Kindertrauergruppe informiert.

Wegen der großen Resonanz im letzten Jahr wurde auch dieses Sommersemester eine Bierprobe angeboten, bei der man den deutlichen Unterschied auch zwischen sehr ähnlichen Bieren gut erschmecken konnte. 

 

Geselligkeit

 

Jeden Mittwoch Abend bietet die KHG einen Treffpunkt, an dem man unkompliziert Mitstudierende kennen lernen und gute Gespräche führen kann. Dies wird vor allem durch das gemeinsame Essen, das von Studierenden bereitet wird, unterstützt. Auch außerhalb der geplanten Zeiten nutzen immer wieder Studierende die Räume für Gespräche, Lerngruppen, gemeinsame Mahlzeiten oder Filmabende.

Der Spieleabend schafft eine ungezwungene Atmosphäre für Entspannung und Begegnung. Nach den Gottesdiensten waren ein Abend mit Pizza aus dem Holzbackofen und ein kleines Johannesfeuer mit Gitarre ein Grund mehr, länger als geplant zu bleiben.

Zu einem Weißwurstfrühstück nach der Fronleichnamsprozession luden wir auch die Studentenverbindung Aureo Danubia ein. Für die internationalen Studierende kochten finnische Studenten an einem Abend ein landestypisches Abendessen unter der Thema „Meet and eat“.

Tradition hat das Wanderwochenende, das besonders auch von ehemaligen KHGlern geschätzt wird. Seit zwei Jahren tritt zudem eine Mannschaft der Hochschulgemeinde beim Summer-Challenge an und hat dieses Jahr sogar einen Pokal gewonnen.

 Für die Öffentlichkeitsarbeit der KHG wurde im Lauf des Semesters ein neues Logo entwickelt und Aufnahmen für einen Image-Trailer erstellt. Beim Start des Wintersemesters sollen diese viele neue Studierende ansprechen.

Das neue Logo  wirkt zunächst wie ein Gemeinschaftssymbol in dem sich bei genauerer Betrachtung ein Kreuz andeutet. Der Kreis zentriert sich um eine Mitte, die durch vier Wege nach außen geöffnet ist.

 

 

Soziales, Rat und Hilfe

 

Bei den Veranstaltungen und Gemeindeabenden sind Sorgen und Probleme von Studierenden immer wieder Thema: in Gesprächen am Tisch oder zu zweit. Für helfende und beratende Gespräche stehen die drei Seelsorger zur Verfügung und bieten Termine nach Vereinbarung an. Manche Sorgen werden aber auch untern den Studierenden selbst besprochen, die sich Rat und Aufmunterung geben.

 



Rückblick auf das Wintersemester 2016/17

 

„More to life“ haben wir in der Hochschulgemeinde über das Studienjahr 2016/17 geschrieben. Mehr als Leistung und fachliches Wissen sollen Studierende erfahren, wenn Sie die Veranstaltungen der KHG besuchen. Mehr für´s Leben sollen sie aus den Abenden mitnehmen und dabei Gott begegnen, der mehr ist, als wir uns vorstellen können.

 

Wenn Mauern und denkerische Einbahnstraßen als Lösung für politische und gesellschaftliche Herausforderungen angeboten werden, wollen wir Möglichkeiten suchen, solche zu überwinden, neue Perspektiven zu finden, umzudenken. 

Gottesdienste und Spiritualität

 

Jeder Gottesdienst in der Hochschulgemeinde hat seinen eigenen Charakter, möchte durch einen besonderen Inhalt oder eine besondere Form Denk- und Glaubenswege eröffnen: Während nicht nur beim Semesteranfangsgottesdienst mitreißende Musik aus den Lautsprechern klang, waren Meditationsgottesdienst und Taizé-Gebet von Stille geprägt. Mit Laternen führte uns ein Weggottesdienst ins Dunkle, während bei vorweihnachtlichen Gottesdienst mit dem Titel „O du fröhliche“ bunte Lichter blinkten. An vier Gemeindeabenden feierten wir Eucharistie, einmal besuchte uns dabei die Studentenverbindung „Aureo Danubia“. 

Bei der Roratemesse am Morgen des letzten Studientages des Jahres und bei der Frühschicht in der Adventszeit war der frühmorgendliche Beginn eher ein Anreiz als ein Hindernisgrund. Der Menügottesdienst vor Weihnachten verbindet Essen und Gebet zu einer besonderen Erfahrung. Einen Bogen vom vergangenen Semester über die Gegenwart zu einer Zukunftsaussicht spannte schließlich der Schlussgottesdienst.Vor der Akademischen Feier der THI und der Entlassfeier der WFI verabschiedeten wir die Absolventen mit einem Gottesdienst. Ein Segnungsgottesdienst vor den Prüfungen gehört schon zum festen Programm.

Zweimal im Semester feierten wir die Hl. Messe in  englischer Sprache. Einmal umrahmten wir diesen Gottesdienst mit einem internationalen Abend, an dem Studierende aus China ihr Land kulinarisch und in Bildern vorstellten.

 

 

Bildung

 

Für die Erstsemester, die in Ingolstadt ankommen, bietet die Stadtführung „Life and history“ eine erste Orientierung und einen ersten Kontakt zur Hochschulgemeinde. Für internationale Studierende findet diese Stadtführung zusätzlich in englischer Sprache statt.

Statt des Auslandssemesterberichts versuchten wir dieses Semester, möglichst viele Studierende mit ihren Lieblingsorten zu Wort kommen zu lassen: „100 places to be“ entführte auf Insel und Städte, die man gesehen haben muss. Konkret an einen besonderen Ort ging es bei der Städtefahrt nach Prag: Ein ehemaliger Prager Gaststudent führte die Besucher zu seinen Lieblingsorten in der goldenen Stadt.

Wer in Rheinhessen geboren ist und in Südtirol studiert hat, kennt die besten Tropfen: Davon durften wir uns bei einer Weinprobe überzeugen, bei der uns eine Studentin die feinen Unterschiede bei Weinen erschmecken ließ.

Geselligkeit

 

Jeden Mittwoch Abend wird der Gottesdienst in der KHG mit Essen und geselliger Gemeinschaft fortgesetzt. Wechselnde Kochteams sorgten für eine abwechslungsreiche Versorgung, so dass man gerne noch zu informellen Gesprächen über Glauben, Gesellschaft oder Alltägliches blieb. Beim Menügottesdienst packten besonders viele Helfer mit an, um fünf leckere Gänge servieren zu können. Stimmungsvoll war es auch, im verschneiten Garten Rahmflecken im Holzbackofen zu backen. Für einen geselligen Abend sorgte die Feuerzangenbowle, die zum Wintersemester einfach dazugehört. Eine gute Möglichkeit zur Begegnung war der Spieleabend mit neuen und klassischen Brettspielen.

 

Bei mehreren Planungstreffen schon in den letzten Semestern zeichnete sich immer mehr eine zuverlässige Möglichkeit für die zunehmende Beteiligung und Mitarbeit der Studierenden an der Planung und Durchführung des Semesterprogramms ab. Mit Regeln für die Nutzung des Hauses und der Beschreibung von Organisationsabläufen wird ehrenamtliches Engagement in Zukunft erleichtert.

Soziales, Rat und Hilfe

 

Mit viel Spaß und Engagement besuchten bis zu drei Nikolausteams am 5. und 6. Dezember Familien mit Kindern. Die dabei gespendeten 1600€ kamen der Kindertrauerhilfe des Hospizvereins zu Gute. Beim Eine-Welt-Verkauf im Advent war vor allem Schokolade begehrt.

Für helfende Gespräche stehen in der Hochschulgemeinde drei Seelsorger zur Verfügung. Viele beratenden Gespräche finden hier nicht geplant, sondern am Rande von Veranstaltungen statt. Bei vielen Problemen sind sich die Studierenden gegenseitig Stütze und Hilfe.

 

 

 

Zum Semesterwechsel heißt es für uns Abschied nehmen von P. Johannes Haas, der mit seinem österreichischen Charme, seiner tiefen Spiritualität und seiner offenen Weltsicht die KHG Ingolstadt und Eichstätt nachhaltig geprägt hat. Sechs Jahre lang durften wir von seiner Erfahrung in der Hochschulseelsorge profitieren, ihn als Seelsorger, Impulsgeber, Organisator, Begleiter und Freund erleben. Herzlichen Dank, vergelt´s Gott!

 

Oswald Meyer, Hochschulseelsorger

 

 

 



Rückblick auf das Sommersemester 2016

„Outside the box“ blieb auch im Sommersemester das Thema der christlichen Hochschulgemeinden in Ingolstadt: Tradierte Denkmuster hinterfragen und Anregungen zu einem neuen Blick auf den Alltag suchen, Gemeinschaft erfahren und ein Stück Heimat finden. In ökumenischer Offenheit gestalten wir unsere Veranstaltungen, die Begegnung mit Studierenden der anderen Hochschule, anderer Länder, anderer Fächer und anderer Studienabschnitte ermöglichen.

 

Gottesdienst-Abschluss auf dem Münsterturm
Gottesdienst-Abschluss auf dem Münsterturm

Gottesdienste und Spiritualität

 

Jeden Mittwoch um 19 Uhr treffen sich in der KHG Studierende (und auch ein paar andere junge Erwachsene) zum Gottesdienst, der die Mitte der Hochschulgemeinde darstellt: Dreimal feierten wir Eucharistiefeier, die anderen Gottesdienste waren Wortgottesdienste mit einer jeweils eigenen Prägung: das Jahresthema stand in der Mitte, das Jahr der Barmherzigkeit, die Freude am Glauben oder Taizé-Gesänge. Aus dem üblichen gottesdienstlichen Rahmen fielen z.B. ein Gottesdienst mit Liedern der Toten Hosen, einer quer durchs Münster oder einer, der nach der religiösen Botschaft des Fußballspiels fragte. Ein Segen vor den Prüfungen forderte dazu auf, das „Netz auf der anderen Seite auszuwerfen“. Bei vielen Gottesdiensten übernahm eine Band die stimmungsvolle musikalische Gestaltung. An jeden Gottesdienst schloss sich eine Agape an, welche die Gemeinschaft fortsetzte. Dreimal feierten wir zudem Messe in englischer Sprache, was sich bei internationalen Studierenden immer mehr herumspricht.

Ein Meditationsabend gehört mittlerweile zum festen Semesterprogramm.

 

Bruder Martin stieß auf offene Ohren
Bruder Martin stieß auf offene Ohren

Bildung

 

Die Stadtführung zu Semesterbeginn, einmal in deutscher und einmal in englischer Sprache, wird nicht nur von Erstsemestern genutzt, um Ingolstadt und die KHG kennen zu lernen. Immer wieder führten uns zudem ansprechende Vorträge aus unserer Box heraus: Bruder Martin gab uns einen Einblick in die Arbeit mit Obdachlosen, zwei Studentinnnen nahmen uns mit zu ihren Auslandsaufenthalten in Brixen und Austin, ein Student erzählte von seinen Erlebnissen bei Wüstenexerzitien.

Prof. Robert Wittmann gestaltete einen aktiven Abend zu unserem Jahresthema und brach dabei manches Denkmuster bei Lösungsversuchen auf.

Aus der eigenen Kultur hinausblicken ließ uns ein internationaler Abend mit indischen Studienkollegen, die für uns kochten und von Alltag und Bräuchen in Indien erzählten. Auch eine Bierprobe zum Jubiläum des Reinheitsgebots vermittelte viel Wissen über´s Bier in seinen verschiedenen Ausprägungen.

 

Welches Bier ist mein Favorit?
Welches Bier ist mein Favorit?

Geselligkeit

 

Die Agape nach jedem Gottesdienst am Mittwoch führt Studierende in der KHG zum Gespräch über viele Grenzen hinweg zusammen: Das beginnt schon in der Küche, wo Gerichte verschiedener Nationalitäten zusammen zubereitet werden, führt über das gesellige Beisammensein bis hin zum gemeinsamen Abwasch.

Zweiter Treffpunkt in unserem Haus ist der Keller, der regelmäßig donnerstags geöffnet ist und Raum für ungezwungene Stunden bei einemkühlen Getränk bietet.

Der Maiausflug führte uns auf dem Jakobsweg (in entgegengesetzter Richtung) nach Bettbrunn, wo uns Pfarrer Kauschinger durch die Kirche führte, und dann zum Grillen ins Köschinger Försterhaus.

Am Wanderwochenende erklomm eine Gruppe das Karwendel-Gebirge von Mittenwald aus und trotzte dem Wetter mit viel Spaß und Ausdauer. Auch die Teilnahme als KHG-Team bei der Summerchallenge beeindruckte nicht nur aus sportlicher Sicht. 

Ungezwungenes Treffen im Keller
Ungezwungenes Treffen im Keller

 Weniger körperlich anstrengend ging es beim Spieleabend zu, an dem Brettspiele viele Studierende im Keller zusammenbrachten.

Auch außerhalb der offiziellen Termine war die KHG Treffpunkt zum Kochen und Essen, für Lerngruppen und in den letzten Wochen auch für Fußballfreunde.

  Um den Garten einladender zu gestalten, nahmen viele Studierende an einem Wochenende Werkzeug in die Hand und säten, reinigten und räumten auf.  

Nach der Renovierungsaktion lädt der Garten zum Grillen ein - hier bei einem Besuch der Aureo Danubia.
Nach der Renovierungsaktion lädt der Garten zum Grillen ein - hier bei einem Besuch der Aureo Danubia.

Soziales, Rat und Hilfe

 

Helfende Einzelgespräche oder Gespräche in kleinen Gruppen begleiten die Arbeit der drei  hauptamtlichen Seelsorgern der ESG und KHG. Manche davon sind geplant, viele ergeben sich am Rande von Veranstaltungen. Immer wieder sind sich daneben die Studierenden gegenseitig Hilfe und Stütze in schwierigen Situationen.

 

 

 

Oswald Meyer, Hochschulseelsorger

Beim Maiausflug im Köschinger Forst
Beim Maiausflug im Köschinger Forst


 

 

 

 

 

 

 

 

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